Altglienicke zwischen Flughafen Schönefeld und Adlershof (WISTA)

Lage

Lage

 Altglienicke liegt im Südosten Berlins, im Stadtbezirk Treptow-Köpenick, zwischen dem Flughafen Schönefeld und dem Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof WISTA.

 

 
Berlin
Nachbarorte:
im Norden Johannisthal und Adlershof (Stadtbezirk Treptow-Köpenick)
im Osten Grünau (Stadtbezirk Treptow-Köpenick)
im Süden Bohnsdorf (Stadtbezirk Treptow-Köpenick) und
Schönefeld (Landkreis Dahme-Spreewald)
im Westen Rudow (Stadtbezirk Neukölln)

Geografie

Altglienicke liegt im Südosten Berlins nahe dem Flughafen Schönefeld. Der Ortsteil befindet sich nordwestlich des 52 Meter hohen Falkenbergs. Der Falkenberg und die 1962 eröffnete S-Bahnstrecke nach Schönefeld trennen Altglienicke nach Osten hin vom Ortsteil Bohnsdorf. Nach Norden bildet der Teltowkanal die Grenze zum Ortsteil Adlershof. Westlich schließt sich der Ortsteil Rudow im Bezirk Neukölln von Berlin an. Im Süden liegt hinter der Berliner Landesgrenze zum Land Brandenburg die Gemeinde Schönefeld.

Der Ortsteil wird topografisch durchzogen vom Übergang des Höhenzuges Teltow zum Berliner Urstromtal, der sogenannten „Hangkante“. Daher liegt umgangssprachlich der historische Ortskern vor oder unter dem Berg, die weiteren, erst später erschlossenen Siedlungsgebiete nach Süden hin am oder auf dem Berg. Östlich des 1951 von der Reichsbahn errichteten Berliner Außenrings befindet sich die einst vor allem von Villen geprägte Altglienicker Ortslage Falkenberg.

Altglienicke besteht darüber hinaus aus zahlreichen Siedlungen mit eigenem Charakter, im Wesentlichen Spreetal, Altglienicker Höhe, Grüneck, Sachsenberg, Falkenhöhe und Altglienicker Grund. Diese – aus der Flur kommenden – Bezeichnungen spiegeln sich noch heute in verschiedenen Straßennamen wider.

Ab Ende der 1980er-Jahre entstanden auf bis dahin landwirtschaftlich genutzten Flächen größere Neubausiedlungen, die über eigene Bezeichnungen verfügen. Das noch zu DDR-Zeiten zwischen 1987 und 1990 in Plattenbauweise errichtete Gebiet an der Schönefelder Chaussee wird als Kosmos-Viertel bezeichnet. Nach 1990 entstanden als weitere Neubaugebiete das Kölner Viertel, das Ärztinnenviertel und das Anne-Frank-Carée. Die Namen nehmen Bezug auf die in den Vierteln vorherrschenden Straßennamen.

Entlang der westlichen Ortsgrenze zu Rudow entstand zum Teil in Tunnellage gelegen als Abschnitt der A 113 die Autobahnverbindung von der Berliner Innenstadt zum Flughafen Schönefeld . Die Eröffnung fand im Mai 2008 statt. Als Ausgleichsmaßnahme in diesem Zusammenhang wird derzeit bis Herbst 2008 im weiterem Umfeld der Landschaftspark Rudow-Altglienicke gestaltet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Altglienicke