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einst und jetzt |
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Der Altglienicker erschließt sich den Falkenberg vom Dorf aus und beginnt nicht wie seine Vorgänger von 1902 und 1911 am Bahnhof Grünau. Am »Apothekerberg« ist der Aufstieg von der Talsohle am kürzesten und bequemsten.
Wer auf die Idee mit den Völkernamen für die angrenzenden Straßen kam, ist nicht überliefert. Hatte der Hauptlehrer Scheer, der 1906 zum Rektor ernannt wurde, dabei die Hand im Spiel? Er interessierte sich für die Vergangenheit Altglienickes und erforschte die Ortsgeschichte. Prähistorische Bodenfunde, die beim Bau der Mädchenschule in der Rudower Straße entdeckt wurden, brachte er ins Museum, buddelte an der Alemannen- und Preußenstraße im Bereich der auf alten Karten verzeichneten »Dorfstellen« und hielt Vorträge über die frühe Besiedlung des Falkenbergs, die er durch eigene Fundstücke belegen konnte. Wer auch immer die Namen der Völkerstämme auf dem Höhenzug anordnete, eine kleine Hilfe im Geschichtsunterricht könnten sie auch heute noch sein. Die Germanen erhielten die Hauptstraße, flankiert von Cimbern und Teutonen, gekreuzt von Normannen, Franken und Wenden.
Weitere Straßen wurden später von Markomannen und Alemannen, Sorben und Sueven besetzt. Aus der Salingerstraße wurde die Salierstraße. ...
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Normannenstraße, Ecke Grünauer Straße
Fotos:
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